Kehlkopf

Der Kehlkopf (Larynx) ist ein Schlüsselorgan des Atmungssystems. Er bildet den Übergang vom Hals zur Luftröhre. Der Kehlkopf befindet sich an der Vorderseite des Halses. Sichtbar ist er durch die unterschiedlich stark ausgeprägte Wölbung am Hals, auch Adamsapfel genannt. Er entspricht dem Vorsprung des Schilddrüsenknorpels (Eminentia laryngea).
Die Lehre von Krankheiten, die den Kehlkopf betreffen, ist die Laryngologie. Die Laryngologie befasst sich mit Störungen, die mit der Stimme, der Atmung und der Sprachproduktion zusammenhängen. Stimm- und Sprechstörungen werden des Weiteren in der Phoniatrie abgehandelt.

Zu Ursachen von Störungen der Stimme zählt unter anderem die Stimmlippenlähmung (sogenannte Recurrensparese) oder das sogenannte Reinkeödem. Der Spezialist, der sich hauptsächlich mit Erkrankungen des Kehlkopfes beschäftigt, heißt Laryngologe.

Lage des Kehlkopfes

Zum größten Teil oberhalb des Kehlkopfes befindet sich der Rachen (Pharynx), der die Luft aus Ihrem Mund und Ihrer Nase aufnimmt. Der Kehldeckel (Epiglottis) dient dazu, den Luftweg von dem Speiseweg abzutrennen. Nach unten hin geht der Larynx n die Luftröhre (Trachea) über. Der Anfang der Speiseröhre (Speiseröhrenmund) liegt hinter dem Kehlkopfraum. Unterhalb des Kehlkopfes liegt die Schilddrüse.

Eine Laryngoskopie (Spiegelung des Kehlkopfes) ist eine Basisuntersuchung des Kehlkopfes. Daneben bestehen moderne technisch aufwändige Untersuchungsmöglichkeiten wie u.a. die Lupenlaryngoskopie, Strobskopple oder Mikrolaryngoskopie.